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Matsubayashi- Ryū

Matsubayashi-Ryū:

Die Kunst des Matsubayashi-Ryū wurde 1947 von Großmeister Shoshin Nagamine (1907-1997) gegründet, einem Schüler mehrerer bekannter/herausragender Lehrer, einschließlich Chotoku Kyan (1870 -1945), ein Meister des Shuri-te Stiles, und Choki Motobu (1871 – 1944), ein Meister des Tomari-te und Shuri-te Stiles. Matsubayashi-Ryū ist eine Form des Shōrin Ryū, welches zusammen mit den Stilen des Shōrei Ryū (u.a. Goju-Ryu, Uechi-Ryu) die zwei übergeordneten Hauptgruppen des Okinawa Karate-Dō bilden.

Er wählte den Namen Matsubayashi-Ryū, welcher das chinesische Schriftzeichen matsu (Pinie) enthält, um Sokon Matsumura (1809 – 1896), Chotoku Kyan’s Lehrer, und Kosaku Matsumora (1829 – 1898), Choki Motobu’s Lehrer, zu ehren. Nagamine Senseis Spitzname war Gaajuu Maachuu (manchmal Chippai Matsu) und bedeutete zähe Pinie.


Das Hauptmerkmal des Matsubayashi-Ryū sind die sehr natürlichen Bewegungen, unter Benutzung einer natürlichen Atmung. Daher wird sehr viel Wert auf das natürliche Handling des Körpers, schnelle sowie auch langsame Bewegungen und präzise Techniken gelegt. Im Matsubayashi-Ryū werden Kata als kreatives Element betrachtet und in Vorführungen (Enbu) wird die Harmonie von Schnelligkeit, Kraft und Wucht zur Geltung gebracht. Die Übung und Meisterung des Prinzips der Einheit von Geist, Technik und Körper (shin-gi-tai-ichinyo) ist Ziel des Trainings.

Nagamine Sensei ernannte seinen Sohn, Soke Takayoshi Nagamine, Hanshi, 10. Dan, zu seinem Nachfolger als internationales „Oberhaupt” des Matsubayashi-Ryū. 



Osensei Shoshin Nagamine vor der Burg von Shuri mit einer Bewegung aus der Kata Wankan



 

Quellen:

    • Osensei Shoshin Nagamine: The Essence of Okinawan Karate-Do. Charles E. Tuttle, Tokyo 1998.

    • Katherine Loukopoulos

    • Andreas Quast - Düsseldorf

    • www.matsubayashi-ryu.com




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